Um eines gleich klar zu stellen, den Namen spricht man „Hai-a-lai-sa-vant“ aus und nicht anders. Jai Alai ist eine der härtesten Sportarten der Welt, hat aber mit dem Sound der Band um Ralph Darden nicht wirklich viel zu tun. Also, wen es interessiert: googeln. Zurück zu der Band mit dem nicht ganz unkomplizierten Namen: Die Formation aus Chicago mischt Reggae mit Hardcore und Dub mit Punk. Dabei entstehen so poetisch-rebellisch klingende Songs wie „Thunderstatement“ oder „Scarlett Johannsson why don’t you love me“. Gespannt sein darf man auch auf die Performance des unermüdlichen Frontmanns Ralph Darden, einem wohl ziemlich unglaublichen Charakterkopf: Er ist Jiu-Jitsu Kämpfer, Comic Artist, Science-Fiction Nerd, eine DIY-Punk-Ikone und außerdem ein fabelhafter DJ, der in Philadelphia schon mit Größen wie Diplo oder Hollertronix Partys veranstaltete. Geheimtipp: Exklusiv für das Brückenfestival legt Ralph Darden auf der Afterparty in der DESI auf – auf keinen Fall versäumen!
„ Ganz in weiß kommt die Band schließlich auf die Bühne und nach einem kurzen Intro fegt sie auch gleich los mit "Thunderstatement". Stellt klar die Fronten dar. (…) Es scheint, als ob sich die Band gar nicht aufwärmen müsste, sondern einfach nur auf Knopfdruck alles passiert. Die schnellen Riffs, die Basslinien, die in den Ohren dröhnen. Der hallige Gesang, der bis in die letzten Ecken kriecht. Die Dringlichkeit ist auffallend, das Zusammenspiel achtsam auf den Höhepunkt getrimmt.(…) Fassen wir also das Ereignis rund um einen Jai Alai Savant-Gig in ein emotionales Raster und wir haben ein verrücktes Funk-Wesen, das sich die Finger wund drückt und eine schaulustige Menge, die bereit ist, sich dem drückenden Rhythmus hinzugeben.“
(FM4)